|
|
|
|
|
CO HOUSING CULTURES
Handbuch für selbstorganisiertes,gemeinschaftliches und nachhaltiges Wohnen. |
|
Christina Stahlberger
Alexander Technik SVLAT Matthäusstrasse 7 4057 Basel 077 411 99 89 info@back-into-balance.com |
|
Info 078 635 71 83 |

Eine farbige Welt voll fröhlicher, wild zusammengewürfelter, Köpfe, Figuren und Symbole lacht einem von den Wänden entgegen, wenn man Eddie Haras kleines Atelier an der Klingentalstrasse betritt. Sieht man genauer hin, kommt man langsam ins Schaudern. Totenköpfe mit leeren Augen schauen aus diesem Gewühl. Hämische Teufelsfratzen und verzweifelte Gesichter unheimlicher Dämonen mischen sich, umgeben von fliegenden Nägeln, Messern und Knochen unter diesen Tanz des Lebens und Sterbens.
Angst und Bange
Eddie Hara ist 1957 in Java, Indonesien auf die Welt gekommen, hat eine langjährige Ausbildung am Indonesian Institute of Arts in Yogyakarta absolviert und zwei Jahre an der Akademie voor Beeldende Kunst in Enschede in Holland studiert. 1996 kam er Dank den IAAB Ateliers der Christoph Merian Stiftung nach Basel, lernte seine Frau Catherine kennen, heiratete und lebt seither mit den beiden Kindern im Unteren Kleinbasel.
‚Ich fühle mich wohl in diesem offenen, kosmopolitischen Quartier’ erzählt er voll Begeisterung. Kontakte und Zusammenarbeit pflegt er hier gerne mit jungen Künstlern: Gemeinsames ‚Life Painting’ macht ihm Spass, Pop, Street Art, Graffiti und Art Brut haben ihn immer inspiriert. Sein ‚Children Spirit’ – kindlicher Geist voll Humor und Ironie – kommt bei Alt und Jung gut an. Ausgestellt hat er u.a. im Basler Museum der Kulturen, in der Galerie Eulenspiegel bei Gregor Muntwiler, in Indonesien, Holland, Singapore, Hongkong und zur Zeit gerade in Südkorea, und man wird ihn an der nächsten Scope, die am Dreiländereck stattfinden wird, finden. Die Titel seiner Ausstellungen sagen in wenigen Worten das, was er mit seiner Kunst ausdrückt: ‚Carnival of the FUNtastic’, ‚Global Warming – Cool Art’ – ‚The Beasts in Me’ oder ‚Fear of Earthquake, Tsunami and Terrorism’. Der ‚ganz alltägliche Wahnsinn’ in unserer Gesellschaft beschäftigt ihn. Mit seiner Fantasie und seinen künstlerischen Mitteln ruft er ihn uns beharrlich ins Bewusstsein.
Edith Schweizer-Völker